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Bild: KI generiert
- Was erwartet uns beim EEG 2027?
- Das EEG 2027 hält am 80-Prozent-Ziel für Erneuerbaren-Strom bis 2030 fest, stellt den Ausbau aber stärker auf Markt und Netz aus.
- Die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen soll weitgehend entfallen; Direktvermarktung und zweiseitige Differenzverträge werden ausgebaut.
- Kleine PV-Anlagen werden stärker auf Marktintegration ausgerichtet, teils mit Übergangsregelungen statt dauerhafter Förderung.
- Wind- und Solarzubau sollen regional stärker an Netzausbau und Strombedarf gekoppelt werden.
- Insgesamt ist das EEG 2027 ein klarer Systemwechsel hin zu mehr Kosteneffizienz, Steuerbarkeit und Versorgungssicherheit
- Unser Seminar zum Thema: EEG 2027 kompakt,, 12. Oktober
- Photovoltaik
- Neue kleine und mittlere PV-Anlagen sollen künftig ihre Einspeisung stärker begrenzen, bei Dachanlagen unter 100 kW auf 50 Prozent der Leistung.
- Für neue kleine PV-Anlagen gibt es eine Übergangsregelung mit befristeter Vergütung, danach mehr Marktintegration.
- Neue PV-Anlagen unter 25 kW sollen ab 2027 keine dauerhafte Förderung mehr erhalten.
- Für neu direktvermarkteten Strom ist ein Bonus von 1,5 Cent pro kWh vorgesehen.
- Wind und Biomasse
- Zusätzlich sollen 12 GW Wind an Land ausgeschrieben werden.
- Die Windplanung soll stärker an regionalem Bedarf und Netzsituation ausgerichtet werden.
- Für Biomasse bleiben Ausschreibungen und Förderlogik ebenfalls Teil der Reform, teils mit neuen Vorgaben.
- Einordnung
- Das Paket ist eine deutliche Verschiebung vom klassischen Förderregime hin zu einem stärker marktbasierten System.
- Für bestehende Anlagen sollen grundsätzlich die bisherigen Regeln weitergelten; die Änderungen betreffen vor allem neue Inbetriebnahmen ab 2027.