ifed Online-Seminare – jetzt buchbar

Aktuell: 10. Juni 2020:

Online-Seminar: Ü20 – Vermarktung von EEG-Anlagen nach der Förderung – Wissen und Strategien für KMU

Wann: Mittwoch, 10. Juni 2020, 09:00 Uhr – ca. 12:30 Uhr
Wer:
Dipl.-Ing. Rüdiger Winkler, Geschäftsführer ifed.
Teilnahmekosten:   € 190,00 zzgl. MwSt. pro Person für VfEW-Mitglieder                  Nichtmitglieder € 230,00 zzgl. MwSt. pro Pe

Ab sofort besteht die Möglichkeit, neben den üblichen Präsenzschulungen auch die meisten Themen als halb- bzw. ganztägige Online-Schulungen zu buchen und bequem vom Homeoffice oder vor dem Bildschirm im Büro über aktuelle energiewirtschaftliche Themen informiert zu werden. Einige Beispiele aus dem Angebot:

Energiewirtschaft für Einsteiger (Basisseminar)

Aufbauseminar Energiewirtschaft

MaKo2020

MsBG

Mieterstrommodelle

Vermarktung von Ü20-EEG-Anlagen (Modelle für die Post-EEG-Ära)


Rüdiger Winkler, Geschäftsführer ifed. Institut



Endlich – der 52-Gigawatt-Deckel für Photovoltaik wird aufgehoben

Die Bundesregierung hat neue Abstandsregeln für die Windenergie beschlossen. Damit kann auch der 52 Gigawatt-Deckel für die Photovoltaik aufgehoben werden. Also wird es auch nach Erreichen dieser bislang magischen Grenze für Neuanlagen bis 750 kWp weiterhin eine Förderung im Rahmen des EEG geben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ließ derzeit noch offen, wann das umgesetzt wird.

Update: Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht verabschiedet

Die Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Pandemie) hat in der Bundesrepublik Deutschland zu ganz erheblichen Einschränkungen in allen Bereichen des Privat- und des Wirtschaftslebens geführt, die noch vor wenigen Wochen undenkbar erschienen. Mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie erhält der Gesetzgeber zahlreiche Möglichkeiten, in das Zivil-, Straf- und Insolvenzrecht einzugreifen, um die Folgen in der Gesellschaft abzumildern. Für EVU wichtig: Eine Leistungsverweigerung im Bereich der Grundversorgung (Strom, Gas, Telekommunikation, soweit zivilrechtlich geregelt auch Wasser) aufgrund von Zahlungsrückständen soll danach bis auf weiteres nicht mehr möglich sein (zunächst bis Ende Juni).

Der Entwurf hatte den Bundestag passiert und wurde am Freitag, 27. März im Bundesrat verabschiedet. Die finale Fassung finden Sie hier: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/Bgbl_Corona-Pandemie.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Bild: Pixabay

Referentenentwurf zum Kohleausstieg ist da!

Die Kommission “Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung” hat der Bundesregierung im Januar einen Bericht vorgelegt, wie die schrittweise und möglichst stetige Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung umgesetzt werden kann. Die Bundesregierung hat die Empfehlungen der Kommission eingehend geprüft. Die strukturpolitische Empfehlungen wurden bereits mit dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen am 28. August 2019 durch das Bundeskabinett beschlossen. Mit dem anhängenden Mantelgesetz setzt Deutschland weitere energiepolitische Empfehlungen um. Das Kohleausstiegsgesetz ist ein umfassendes Artikelgesetz, das neben Regelungen zur Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung auch Regelungen zu Versorgungssicherheit, zu Entlastungsmaßnahmen für Stromverbraucher, sowie Änderungen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) und zur Einführung eines Anpassungsgeldes für ältere Beschäftigte (APG) vorsieht. Das BMWi befindet sich bereits in Gesprächen mit der EU-Kommission zu diesem Entwurf; hieraus können sich Änderungen ergeben.

Achtung! MaKo 2020 – Wichtige Änderungen schon ab Oktober 2019

MaKo 2020 reloaded

Der Juni 2019 war ein aussergewöhnlicher Monat für die deutsche Energiewirtschaft – Am 6., 12. und 25 Juni 2019 hatten wir in Deutschland mehrfach eine bemerkenswerte Unterspeisung unseres Netzes. Regelenergiepreise stiegen auf 37.865 €/MWh, an der EEX wurden 1.000€/MWh aufgerufen! Die Schuldigen werden noch gesucht aber im Verdacht stehen Bilanzkreisverantwortliche, die ihr Portfolio zu Lasten der Versorgungssicherheit durch Arbitrage-Geschäfte optimiert haben sollen. Die BNetzA regiert bemerkenswert schnell. In mehreren Schritten wird zunächst die MaKo 2020/bzw. die Restlaufzeit des Interimsmodells  vorab wesentlich geändert und im Weiteren wird die Ausschreibung von Regelenergie sowie die Pönalisierung von Bilanzkreisverantwortlichen bei fehlender aktiver Bewirtschaftung ihrer Bilanzkreise neu gedacht. Die „Sofort-Maßnahme“ ist eine bereits vor dem geplanten Start der MaKo 2020 (1. Dezember 2019) ab 1. Oktober wirkende Änderung. Der Kern dabei heißt, tägliche Messwertübermittlung der RLM-Kunden an die ÜNB , unabhängig von der verwendeten Messtechnik!

Deren technische Umsetzung muss allerdings zwischen einer Anwendung im Rahmen des – noch bis einschließlich 30.11.2019 gültigen – Interimsmodells der Marktkommunikation und der Anwendung nach den Vorgaben der neuen Marktkommunikation 2020 (ab 01.12.2019) unterscheiden können!

Was ändert sich?

  • Im Interimsmodell der Marktkommunikation
    • Stammdatenübermittlung aller betroffenen RLM-Marktlokationen vom Verteilnetzbetreiber (VNB) an den jeweiligen ÜNB mittels einer zum 01. sowie zum 15. Kalendertag eines Monats zu übermittelnden Lieferantenclearingliste
    • Messwertübermittlung vom VNB an den jeweiligen ÜNB, parallel zu der bereits nach GPKE verpflichtenden werktäglichen RLM-Messwertübermittlung an den LF
  • Ab Inkrafttreten der MaKo2020
    • Stammdatenübermittlung: Der Lieferant (LF) sendet im Rahmen der Stammdatensynchronisation nicht nur Stammdaten für solche Marktlokationen an den ÜNB, für die der ÜNB die Datenaggregationsverantwortung hat, sondern zusätzlich auch für alle RLM-gemessenen Marktlokationen
    • Messwertübermittlung: Der Messstellenbetreiber (MSB) nimmt den ÜNB als weiteren Messwertempfänger mit in die Verteilung auf und sendet ihm alle Messwerte werktäglich zu.

Diese kurzfristig strukturelle Maßnahmen werden nun bis zum 9.8.2019 konsultiert und sollen das Ausgleichen von Bilanzkreisen sicherstellen.

Als weitere Maßnahme der BNetzA aufgrund der Analysen im Juni ist vorgesehen, die Berechnung des Ausgleichsenergiepreises an einen Börsenpreisindex anpassen, um in Zukunft Situationen wie die Unterspeisungen im Juni zu vermeiden.

ifed-Chef in den Aufsichtsrat der EWS Schönau gewählt

Rüdiger Winkler, geschäftsführender Gesellschafter der ifed GmbH und des EDNA Bundesverbans Energiemarkt und Kommunikation wurde am 28. Juni 2019 zum Aufsichtsratsmitglied der Elektrizitätswerke Schönau gewählt. In seiner Vorstellung sprach Winkler davon, dass er die Leidenschaft für dezentrale erneuerbare Energieversorgung mit den EWS teile und darauf hofft, in den näcsten drei Jahren mit seiner Expertise zum Erfolg des Premium-Ökoversorgers beitragen zu können.

Innovationsausschreibungen – es tut sich was!

Am 25. Juni hat das BMWi den ersten Referentenentwurf einer Innovationsausschreibungsverordnung (InnAusV) in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Damit werden die rechtlichen Grundlagen für Innovationsausschreibungen nach dem EEG konkretisiert. Der Entwurf ist zwar noch nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, jedoch sind die Konkretisierungen und der Zielansatz deutlich erkennbar.

Die technologieneutrale Innovationsausschreibung basiert auf drei wesentlichen neuen Elementen: fixe, statt dynamischer Marktprämie, Förderpause bei negativen Strompreisen sowie eine Zuschlagsbegrenzung bei zu geringer Nachfrage nach der ausgeschriebenen Leistung (Unterzeichnung). Wer das Energiesammelgesetzes kennt, dem kommen diese Elemente allesamt bekannt vor. Nun gilt es, die angedachten Regelungen zu analysieren und auf Ihre Praxistauglichkeit zu prüfen. Klar ist, dass auch Innovationsausschreibungen den Markt für Erneuerbare Energien beflügeln, nicht einschränken dürfen.

Marktstammdatenregister am Start

Die Bundesnetzagentur hat mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) ein behördliches Register des Strom- und Gasmarktes eingeführt, das von den Behörden und den Marktakteuren des Energiesektors (Strom und Gas) genutzt werden kann. Ziel ist, diverse behördliche Meldepflichten durch die zentrale Registrierung zu vereinheitlichen, vereinfachen oder ganz abzuschaffen. Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 111e und § 111f Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
Ursprünglich sollte das Marktstammdatenregister als online-basierte Datenbank ab dem 1. Juli 2017 seinen vollständigen Betrieb aufnehmen. Aufgrund von Verzögerungen beim Aufbau des Registers sollte die Nutzung für alle Marktakteure (Meldepflicht für alle Neuanlagen, Integration aller Marktakteure und Übernahme der Datenverantwortung für Bestandsanlagen) zunächst ab Herbst 2017 möglich sein. Die BNetzA hat das MaStR schließlich am 31. Januar 2019 vollumfänglich in Betrieb genommen. Zwischenzeitlich konnten nur Strom- und Gasnetzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR registrieren. Quelle: EEG-Clearingstelle

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019 mit vielen neuen Seminaren

Allen Kunden und Kooperationspartnern wünschen wir ein erholsames friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2019. Vielleicht können auch unsere Schulungen zu Ihrem Erfolg im kommenden Jahr beitragen.
Denn auch in 2019 werden wir wieder in Zusammenarbeit mit der IBE UG sowie dem VfEW Baden Württemberg öffentliche energiewirtschaftliche Seminare durchführen. Neben aktuellen Themen wie dem Energiesammelgesetz (im Update Energiewirtschaft) sowei der Vermarktung der Ü-20-Anlagen des EEG werden bewährte Fortbildungsthemen aus der Marktkommunikation oder den Geschäftsprozessen im Mittelpunkt stehen. Ein besonderes Bonbon ist der Fortbildungskurs zum EEG-Manager, der auf vielfachen Wunsch ab Ende September zum dritten Mal durchgeführt wird. Hier gibt es weitere Informationen: Seminare 2019