Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019 mit vielen neuen Seminaren

Allen Kunden und Kooperationspartnern wünschen wir ein erholsames friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2019. Vielleicht können auch unsere Schulungen zu Ihrem Erfolg im kommenden Jahr beitragen.
Denn auch in 2019 werden wir wieder in Zusammenarbeit mit der IBE UG sowie dem VfEW Baden Württemberg öffentliche energiewirtschaftliche Seminare durchführen. Neben aktuellen Themen wie dem Energiesammelgesetz (im Update Energiewirtschaft) sowei der Vermarktung der Ü-20-Anlagen des EEG werden bewährte Fortbildungsthemen aus der Marktkommunikation oder den Geschäftsprozessen im Mittelpunkt stehen. Ein besonderes Bonbon ist der Fortbildungskurs zum EEG-Manager, der auf vielfachen Wunsch ab Ende September zum dritten Mal durchgeführt wird. Hier gibt es weitere Informationen: Seminare 2019

16.08.2018: Begrenzung der EEG-Umlage für KWK-Eigenversorgung

Die EU-Kommission hat den BMWi-Entwurf zur EEG-Umlagepflicht für nach dem 1. August 2014 aufgenommene Eigenversorgungen aus KWK-Anlagen beihilferechtlich genehmigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 1. August 2018 hervor. Der Wortlaut der Genehmigung ist bislang nicht veröffentlicht, die nationale Umsetzung der Regelung steht noch aus. Wesentlich ist, dass bis zum Inkrafttreten einer nationalen Neuregelung weiterhin 100 % der EEG-Umlage auf die Eigenversorgung aus KWK-Neuanlagen zu zahlen sind, sofern keine Befreiung nach einem anderen Privilegierungstatbestand des geltenden EEG 2017 einschlägig ist. Perspektivisch werden Abschlagszahlungen ab dem 1. Januar 2018 zurückerstattet, die sich nach Inkrafttreten der Neuregelung als zu viel gezahlt erwiesen haben

Quelle: VBEW

Fünfte Änderung des EEG 2017 verabschiedet

Der Bundestag hat am Freitag, 8. Juni 2018, den Gesetzentwurf des Bundesrates zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (19/1320) in der vom Wirtschaftsausschuss geänderten Fassung (19/2581) angenommen. Der Bundesrat billigte das Gesetz ebenfalls am Freitag, 8. Juni 2018.

Hintergrund:
Im Jahr 2017 erhielten bei Ausschreibungen fast ausschließlich Bürgerenergieanlagen den Zuschlag für Windenergie an Land. Bürgerenergiegesellschaften haben das Privileg, an Ausschreibungen teilzunehmen, ohne zuvoreine bundesimmissionsschutzrechtliche Genehmigung eingeholt haben zu müssen und ihnen wird eine um zwei Jahre verlängerte Realisierungszeit eingeräumt. Die Bürgerprojektzuschläge konzentrieren sich auf einige wenige große Gesellschaften, die formal als Bürgerenergiegesellschaften eingestuft werden. Dabei ist deutlich geworden, dass die bisherigen EEG-Normen entgegen ihrer Zielsetzung nicht als Ausnahmevorschriften zur Anwendung kommen, sondern regulär. Im Jahr 2019 droht nunmehr eine Ausbaulücke, da die hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass für die genannten Anlagen die um zwei Jahre verlängerte Realisierungszeit genutzt wird. Hinzu kommt eine Verzögerung infolge der Beantragung einer bundesimmissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Es besteht das Risiko, dass Bieter ohne diese Privilegien vom Markt verdrängt werden. Der Gesetzentwurf sieht eine Änderung im EEG dahingehend vor, dass Bieter mit bereits erteilten immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen und kurzer Realisierungsdauer bei den nächsten Ausschreibungen den Zuschlag bekommen. Die Vorlage einer solchen Genehmigung soll zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen sein. Entsprechende kurzfristige Sonderausschreibungen hierfür sollen die drohende Ausbaulücke im Jahr 2019 abfedern. Die Aussetzung der Sonderregelung für Bürgerenergie wird bis zur ersten Hälfte des Jahres 2019 ausgedehnt. Einerseits könne der Gesetzgeber die Ausschreibungsergebnisse dadurch auswerten und weitere Anpassungen vorbereiten. Auf der anderen Seite erhielten Projektierer sowie Hersteller von Anlagen und Zulieferer Planungssicherheit. Die Ausschreibungsmengen sollen vorgezogen und später verrechnet werden, damit Bürgerenergiegesellschaften die zugeteilten Mengen nicht verspätet oder überhaupt nicht verwirklichen.

Nach der Erhöhung soll die Rückkehr zum bisherigen Ausbaupfad erfolgen. Damit auch nach 2018 und 2019 eine Ausbaulücke vermieden wird, werden mittelfristig weitere EEG-Änderungen erforderlich sein.
(Quelle: Wirtschaftsausschuß, Gesetzentwurf)

Die Praktiker des ifed. Instituts sind gern gesehene Referenten zu allen Fragen der Energieversorgung. Didaktisch und rethorisch geschult, verstehen Sie es, gezielt auf die Bedürfnisse Ihrer Teilnehmer einzugehen. Egal, ob Netzbetreiber, Vertrieb oder anderer Unternehmensbereich – mit unserem aktuellem Wissen sind Sie immer auf der sicheren Seite bei der Frage, wer das Management, die Assitenz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ziel- und ergebnisorientiert schulen soll.