Innovationsausschreibungen – es tut sich was!

Am 25. Juni hat das BMWi den ersten Referentenentwurf einer Innovationsausschreibungsverordnung (InnAusV) in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Damit werden die rechtlichen Grundlagen für Innovationsausschreibungen nach dem EEG konkretisiert. Der Entwurf ist zwar noch nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, jedoch sind die Konkretisierungen und der Zielansatz deutlich erkennbar.

Die technologieneutrale Innovationsausschreibung basiert auf drei wesentlichen neuen Elementen: fixe, statt dynamischer Marktprämie, Förderpause bei negativen Strompreisen sowie eine Zuschlagsbegrenzung bei zu geringer Nachfrage nach der ausgeschriebenen Leistung (Unterzeichnung). Wer das Energiesammelgesetzes kennt, dem kommen diese Elemente allesamt bekannt vor. Nun gilt es, die angedachten Regelungen zu analysieren und auf Ihre Praxistauglichkeit zu prüfen. Klar ist, dass auch Innovationsausschreibungen den Markt für Erneuerbare Energien beflügeln, nicht einschränken dürfen.