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3. Januar 2019

Forum für Zukunftsenergien, Berlin Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 30. Januar 2019

„Blockchain“ – Die Lösung für eine dezentrale Energiewende?

Kaum ein Begriff hat, auch in der Energiewirtschaft, in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erhalten wie das Wort „Blockchain“ und dies, obwohl der Begriff im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende aus dem Jahr 2016 keine direkte Berücksichtigung fand. Dabei wird diese Technologie wahrscheinlich gravierende Auswirkungen auch für die Energiewirtschaft mit sich bringen. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und erarbeitet daher derzeit eine „Blockchain-Strategie“. Diese soll im Laufe des Jahres 2019 vorgestellt werden. Im Rahmen der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ m Forum für ukunftsenergien soll am 30. Januar 2019 erörtert werden, in welchen Bereichen der Energiewirtschaft diese Technologie eingesetzt werden kann und welcher regulatorische Rahmen dafür benötigt wird. Bitte reservieren Sie sich schon jetzt diesen Termin. Veranstaltungsort: Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

Twitter: @FfZeV

20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

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20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail Adresse an: event@zukunftsenergien.de

Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

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20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
10117 Berlin Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail Adresse an: event@zukunftsenergien.de

Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

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20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
Charlottenstraße 57 10117 Berlin Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail Adresse an: event@zukunftsenergien.de

Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

Twitter: @FfZeV

20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
Noerr LLP Charlottenstraße 57 10117 Berlin Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail Adresse an: event@zukunftsenergien.de

Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

Twitter: @FfZeV

20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)
Noerr LLP Charlottenstraße 57 10117 Berlin Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail Adresse an: event@zukunftsenergien.de

Kontakt: Forum für Zukunftsenergien e.V. Reinhardtstraße 3 10117 Berlin Tel.:     030 / 72 61 59 98 – 0 Fax:     030 / 72 61 59 98 – 9 E-Mail: info@zukunftsenergien.de

Twitter: @FfZeV

20. Dezember 2018

Festlegung zur neuen Marktkommunikation getroffen

Wie angekündigt, legt uns die BNetzA noch ein kleines Geschenk in Form der neuen MaKo unter den Gabentisch…………..die Beschlusskammer 6 hat am heutigen Tag ihre Festlegung zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Stromsektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Nach der Grundkonzeption des MsbG ist angestrebt, dass künftig alle beim Kunden mit Hilfe mittels eines so genannten “intelligenten Messsystems” (iMS) erhobenen Messwerte im Idealfall ausschließlich dort dezentral gespeichert, aufbereitet und im Anschluss sternförmig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden. Das setzt voraus, dass die verfügbaren iMS technisch in der Lage sind, eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung durchzuführen. Die so genannten iMS der 1. Generation (“G1-Geräte”) beherrschen dies nicht. Mit Blick darauf hatte die Bundesnetzagentur bereits im Jahr 2016 das so genannte Interimsmodell für die Marktkommunikation festgelegt, wonach die Messwerterhebung und -verteilung einstweilen weiterhin über die Marktrolle Netzbetreiber erfolgen darf. Diese Festlegung basierte auf einer auf den 31.12.2019 zeitlich befristeten Rechtsgrundlage und erfolgte in Erwartung der Verfügbarkeit so genannter iMS der 2. Generation (“G2-Geräte”) ab 2020, die eine dezentrale Messwertaufbereitung und -verteilung beherrschen sollen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass derartige Geräte jedenfalls zum 01.01.2010 noch nicht am Markt verfügbar sein werden. Für die weitere Entwicklung der Vorgaben zur bundesweiten Marktkommunikation im Energiemarkt war daher durch die Beschlusskammer 6 die Frage zu beantworten, wie im Bereich Strom nach Ablauf der Ermächtigungsgrundlage für die Marktkommunikation nach dem Interimsmodell zum 31.12.2019 eine weiterhin rechtskonforme Ausgestaltung sichergestellt werden kann. Die heute getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur leitet daher die grundsätzliche Methodik bezüglich des Umgangs mit Messwerten in der Marktkommunikation Strom mit Wirkung zum 01.12.2019 auf die durch das Messstellenbetriebsgesetz vorgegebenen neuen Grundprämissen über: – Die Aufgabe der Messwerterhebung, -aufbereitung und -verteilung ist künftig durch die Marktrolle “Messstellenbetreiber” (MSB) umfassend wahrzunehmen. Dies gilt umfassend für jegliche Messtechnik im Strommarkt. – Messwerte werden durch den MSB wie gesetzlich angeordnet sternförmig verteilt; bis zur Verfügbarkeit von G2-Geräten hat dies zunächst über das IT-System des MSB zu erfolgen – Die Aggregation von Einzelwerten zu Bilanzkreissummen für die Bilanzkreisabrechnung erfolgt für alle mit iMS ausgestatteten Kunden künftig beim Übertragungsnetzbetreiber Zur Implementierung dieser grundlegenden Änderungen in die Geschäftsprozessbeschreibungen des Strommarktes war es erforderlich, sämtliche der heute in Anwendung befindlichen Prozesse zu überarbeiten: – Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität (GPKE) – Wechselprozesse im Messwesen Strom (WiM Strom) – Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES) – Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS) Einige weitere vorgenommene Prozessoptimierungen wie die Verkürzung der Identifikationsfrist bei Lieferanmeldung oder Kündigung mittels der neuen Marktlokations-ID sowie Konkretisierungen für die Anwendung von Signatur und Verschlüsselung der Marktkommunikation und der Fahrplanübermittlung sorgen zusätzlich für flexiblere und sichere Prozessabwicklung im Massengeschäft. Den Beschluss BK6-18-032 vom 20.12.2018 nebst allen Anlagen können Sie über den Link abrufen: www.bundesnetzagentur.de/mako2020 Quelle: BNetzA

14. Dezember 2018

Erstes SMGW zertifiziert

  Endlich! Das erste Smart-Meter-Gateway wurde zertifiziert. Die ersten Akteure erwägen den Einbau bereits vor Weihnachten. Beim Hersteller handelt es sich um eine schweizer Firma. Es bleibt die spannende Frage, ob es nun doch bereits im Q1 2019 zur lang ersehnten Markterklärung kommt und der Rollout-Start damit offiziell beginnt. Vielleicht schafft das BSI die dazu erforderliche Marktanalyse noch in den kommenden Wochen. Offen bleibt die Frage, inwieweit rechtliche Friktionen der vorhandenen G1 Generation mit dem MsBG in Übereinstimmung gebracht werden können.

14.Dezember 2018

BUNDESRAT BILLIGT ENERGIESAMMELGESETZ

Der Bundesrat hat heute das am 30. November 2018 im Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz (EnSaG) nach abschließender Beratung gebilligt. Einen Überblick über den Gang des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie unter https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/eeg2017/aenderung7/material. Quelle: EEG-Clearingstelle

29. Mai 2018

BDEW arbeitet an neuen bundeseinheitlichen TAB

Damit die neuen Regelungen zur VDE AR N 4105 in Kraft treten können, müssen Sie vorab durch die EU notifiziert werden. Üblicherweise dauert dies drei Monate, vorbehaltlich von Hemmnissen zur Notifizierung. Experten gehen vom Inkrafttreten im August aus. In den TAB werden auch die Regelungen zur AR N 4100 eine wichtige Rolle spielen. Beschrieben werden durch die Zusammenführung verschiedener Richtlinien vor allem Kundenanlagen im Niederspannungsnetz. Ein Berufungsverfahren dazu läuft noch bis Ende Juni. Unter Berücksichtigung der wiederum erforderlichen Notifizierung könnte es bis Oktober dauern, mit dem Inkrafttreten. Verzögerungen sind möglich. Mit Bezug auf die konkrete technische Ausgestaltung von Kunden- und Erzeugungsanlagen  verweist der Entwurf des BDEW Musterwortlauts zur TAB auf VDE-AR-N 4100 bzw. 4105. Was getan werden könnte, ist z.B. die zeitnahe Einführung einer Anmeldungspflicht für Ladeeinrichtungen mit höherer Bemessungsleistung als 3,6 kVA sowie eine ergänzende Zustimmungspflicht des Netzbetreibers bei Anschluss einer oder mehrerer Ladeeinrichtungen an einem Netzanschluss mit einer (Summen-)Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA vorzusehen, die bislang im aktuellen Bundesmusterwortlaut TAB 2007, Ausgabe 2011, noch nicht enthalten ist. Eine offizielle Formulierung könnte lt. BDEW lauten wie folgt: „Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden. Der Anschluss und die Errichtung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers.“  

28. Mai 2018

EEG-Umlagenreduzierung für KWK-Anlagen wieder wahrscheinlich

BMWi und EU- GD Wettbewerb erzielen grundsätzliche Einigung In einem jüngsten Gespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und der Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager wurde vor allem auch die Frage der EEG-Eigenversorgung für KWK-Neuanlagen (Anlagen ab August 2014) erörtert. Dieser energiespezifische Sachverhalt war im Dezember letzten Jahres noch nicht entscheidungsreif gewesen, so dass nun eine zügige Klärung notwendig war, um für die betroffenen Unternehmen Rechtssicherheit zu erhalten. Konkret wurde gestern – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission – folgende Grundsatzeinigung erzielt:
  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Vermutlich wird es nach der endgültigen Einigung, die im Spätsommer zu erwarten ist, zu einer Rückabwicklung bereits gezahlter Abschläge auf die Umlage kommen. (Quelle: BMWi)